Körperpsychotherapie

Psychotherapie wird bei verschiedenen Störungen und Beschwerden erfolgreich eingesetzt. Erfreulicher Weise nimmt die gesellschaftliche Akzeptanz immer mehr zu.

Schließlich kann jeder Mensch im Verlauf seines Lebens in kritische Situationen geraten, die Leidensdruck verursachen, so dass psychotherapeutische Unterstützung sinnvoll sein kann.

Psychotherapie hat zum Ziel, Beschwerden zu beheben oder zu lindern, persönliche Ressourcen zu stärken, neue Perspektiven zu eröffnen sowie gegebenenfalls eine günstige Krankheitsbewältigung zu fördern.

In einer körperorientierten Psychotherapie werden psychische und körperliche Dimensionen menschlichen Erlebens gleichwertig behandelt. Die Sprache des Körpers spielt, neben gesprochenen Worten, eine wichtige Rolle und das körperlich Empfinden steht im Fokus der Therapie. Die Körperpsychotherapie setzt besonders dort an, wo reine Gesprächstherapien nicht ausreichen und die Grenzen der sprachlichen Prozesse erfahren wurden.

Körperpsychotherapie bezieht die Reaktionen und Antwort des Körpers mit in die Therapie ein; schafft dadurch eine tiefergehende Möglichkeit, Ressourcen und Lösungen spürbar zu machen und im Körper zu verankern.

Die Therapiesitzungen finden gewöhnlich wöchentlich statt und umfassen 55 Minuten. Je nach individuellen Bedürfnissen, kann die Sitzungszahl variieren.

Eine Körperpsychotherapie kann bei folgenden Störungsbildern sinnvoll sein:

  • Burnout
  • Depressionen
  • chronische Schmerzen
  • physische und psychische Erschöpfungszustände
  • Traumata
  • Psychosomatische Störungen wie z.B. Morbus Crohn, Asthma, Magengeschwüren, Neurodermitis zur Optimierung von Stressbewältigungsstrategien
  • Beziehungsstörungen
  • Mobbing
  • ADHS im Erwachsenenalter
  • Anpassungsstörungen (z.B. nach Trennung, Verlust einer Bezugsperson, körperlichen Erkrankungen etc.
  • Angststörungen z.B. Soziale Phobie, Spezifische Phobie, Panikstörungen, Agoraphobie, Posttraumatische Belastungsstörungen, Zwangsstörungen